Henschel BBC DE2500

Geschichte der Originale

Die Henschel DE 2500 ist ein Versuchsträger für die Drehstromleistungsübertragung. Es handelt sich hierbei um die ersten dieselelektrischen Lokomotiven die als Antriebe Drehstromelektomotoren besitzen. Es wurden drei Lokomotiven der DE 2500 gebaut. Sie wurden bei der Bundesbahn unter der Baureihenbezeichnung 202 002 (weiß), 202 003 (orange) und 202 004 (blau) eingesetzt, wobei die Lokomotiven immer in Besitz der Herstellerfirmen blieben und somit nie ein DB-Keks gesehen haben. Alle drei Maschinen wurden mehrmals umgebaut, so dass sich ihr äußeres Erscheinungsbild öfters änderte.

Am auffälligsten lässt sich das bei der 202 002 beobachten, welche auf DB-Gleisen mit weißer Farbgebung und Dieselaggregat zur Stromerzeugung für die Antriebe unterwegs war. Später wurde sie als P1600 in gelber Farbgebung und mit Einholmstromabnehmer bei den Niederländischen Staatsbahnen eingesetzt.

Auch 202 003, die als einzige 4- achsig war, wurde in orangener Farbgebung ausgeliefert. Diese Lok bekam später auf einer Seite eine Stromlinienverkleidung und einen besonderen Antrieb der während der Fahrt umgekoppelt werden konnte. Diese sogenannte umkoppelbare Antriebsmasse ( bekanntgeworden als UmAm ) ermöglichte ein hohes Drehmoment beim Anfahren sowie eine hohe Geschwindigkeit des beschleunigten Zuges von bis zu 220 km/h. Die Lok hatte in diesem Zustand eine silbergraue Farbgebung.

Alle heutigen Lokomotiven ( z.B. BR120, BR101, u.a.) und Fahrzeuge mit Drehstromantrieb ( z.B. ICE, Stadtbahnfahrzeuge ) basieren auf der DE 2500.

Alle drei Lokomotiven sind Mitte der 80er Jahre ausgemustert worden und sind in verschiedenen Museen erhalten geblieben.

202 004-8 im Museum für Arbeit und Technik in Mannheim

Das Modell:

Die Modelle entsprechen im Aussehen den Originalmaschinen 202 002 , 202 003, 202 004 oder P 1600 . Die Teile werden aus Kunststoff gefräst, welches eine sehr gute Detailtreue und gleichzeitig hohe Festigkeit der Teile garantiert.

Der Antrieb erfolgt von zwei Glockenankermotoren über Schneckengetrieben auf alle Achsen ( bei 202 002, 202 004 und P1600 auf sechs Achsen / bei 202 003 auf vier Achsen). Die Stromabnahme erfolgt bei allen Maschinen auf vier Achsen über Radschleifer.

Die Lokomotiven sind mit Multiprotokoll- Dekoder und Dietz- Geräuschmodulen ausgestattet, welches einen Einsatz auf allen gängigen Stromsystemen z.B. Lenz, Märklin-Motorola sowie Gleichstrom analog und Wechselstrom analog ermöglicht.

Die Beleuchtung wechselt mit der Fahrtrichtung von weiß auf rot und kann über Lichtfunktionstaste gesteuert werden.

202 002 und 202 004 erste Fotos in der Werkstatt

202 003 vor einem Stadtbahnwagen

202 002 in weißer Farbgebung...

...und als Niederländische 1600P

202 003 und 1600 P im Gruppenbild

alle Vier auf einmal

Technische Änderungen vorbehalten und nach Absprache möglich.

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